Auf meiner Kieztour im Ortsteil Hakenfelde besuchte ich vier Einrichtungen: das Senioren- und Therapiezentrum Haus Havelblick, die Feuerwache Spandau-Nord, die Blindenwohnstätte Haus Spandau und die Jugendfreizeiteinrichtung Aalemannufer. Dabei konnte ich mir einen guten Einblick über die Arbeit der Einrichtungen verschaffen. Wichtig war mir zu erfahren, wo „der Schuh drückt“. Ich versprach den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern , dass ich versuchen werde, mich wo immer ich kann, für sie einzusetzen.

In den Pflegeeinrichtungen wurde mir vom dramatischen Personalmangel berichtet. Die Politik hat den wachsenden Bedarf an Pflegepersonal über Jahre einfach verschlafen. Auch wenn wir über Nacht nichts ändern können, werde ich mich dafür einsetzen, zumindest die bürokratischen Hürden bei der Einstellung von qualifiziertem Personal aus dem Ausland zu senken. Hier herrscht noch viel behördliche Willkür statt sinnvoller Personalplanung.

Ähnlich sieht es bei der Feuerwehr aus, die ebenfalls lange auf Verschleiß gefahren wurde. Die beschlossene Personalaufstockung und die Fahrzeugbeschaffung können nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. In den nächsten Jahren werden mehr Investitionen nötig sein. Das Dach der Feuerwache Spandau-Nord muss dringend saniert werden, damit sie ein weiteres Stockwerk nutzen können. Hier will ich bei der Berliner Immobilienmanagement GmbH nachhaken.

Die Jugendfreizeiteinrichtung schließlich berichtete von ihren vielen guten Projekten, vor allem den Jugendreisen. Sie haben ein sehr gemischtes Publikum, welches auch aktiv die Angebote nutzt. Aber auch hier gilt: Es ginge noch viel mehr, wenn sie personell besser ausgestattet wären. Meinen Rat, das Förderprogramm „Kulturelle Jugendbildung“ zu nutzen, nahmen sie gern an. Damit können weitere kulturelle Bildungsprojekte angeschoben werden.